Wohngeld


Das Wohngeld ist ein vom Bund und dem Land NRW jeweils zur Hälfte getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Es wird nur auf Antrag zur wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens zu den Aufwendungen für den Wohnraum geleistet.

Wohngeld wird gewährt als

  • Mietzuschuss für den Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers, Inhaber einer Genossenschafts- oder Stiftswohnung, Inhaber eines mietähnlichen Dauerwohnrechts, Bewohner von Heimen im Sinne des Heimgesetzes oder
  • Lastenzuschuss für den Eigentümer eines Eigenheimes, einer Eigentumswohnung, einer landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstelle oder Inhaber eines eigentumsähnlichen Dauerwohnrechts (bei Miteigentümern jeder für den von ihm genutzten Wohnraum)

Ob und in welcher Höhe Ihnen Wohngeld zusteht, hängt ab von

  • der Zahl der zum Haushalt gehörenden Familienmitglieder
  • der Höhe des Gesamteinkommens
  • der Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung

Die Höhe der Leistungen ist auch hier von vielen Einflussgrößen abhängig und kann daher nur im Einzelfall entschieden werden.

Empfänger der nachstehend genannten (Transfer-) Leistungen sowie die Mitglieder ihrer Bedarfsgemeinschaft sind ab dem 01.01.2005 vom Wohngeld ausgeschlossen:

  • Arbeitslosengeld II und Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
  • Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch – Sozialhilfe
  • ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundesversorgungsgesetz
  • andere den Lebensunterhalt umfassende Hilfen in einer Anstalt, einem Heim oder einer gleichartigen Einrichtung nach dem Bundesversorgungsgesetz
  • Leistungen in besonderen Fällen und Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  • Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch, wenn alle zum Haushalt gehörenden Personen zu den Empfängern dieser Leistung gehören.

Sofern keine Unterkunftskosten berücksichtigt werden oder einzelne zum Haushalt rechnende Familienmitglieder eine der oben genannten Transferleistungen erhalten, kann möglicherweise noch ein Wohngeldanspruch bestehen. Ebenfalls besteht in manchen Fällen eine (eingeschränkte) Wahlmöglichkeit, ob eine der vg. Leistungen oder Wohngeld bezogen wird.

Haushalte, zu denen ausschließlich Familienmitglieder zählen, denen Leistung zur Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) oder dem 3. Sozialgesetzbuch (SGB III) dem Grunde nach zustehen oder im Falle einer Antragstellung dem Grunde nach zustehen würden, erhalten ebenfalls kein Wohngeld.
Ob Sie Anspruch auf Wohngeld haben, ist von vielen Faktoren abhängig und kann daher nur in einem persönlichen Gespräch mit Ihrem Ansprechpartner im Sachgebiet "Soziales, Senioren, Gesundheit" geklärt werden.


Benötigte Unterlagen

  • Nachweise sämtlicher Einnahmen

  • Nachweise sämtlicher Ausgaben
    - Bei Unterhaltsverpflichtung: Geburtsurkunde, Urteil / Titel und Nachweis über die Zahlung der letzten 12 Monate- Berücksichtigung erhöhter Werbungskosten (über 1000,00 €): Einkommenssteuerbescheid des letzten Jahres
    - Berücksichtigung Kinderbetreuungskosten: Gebührenbescheid, Nachweis über Zahlungen (Kontoauszüge)

Ansprechperson

Buchstaben A-L

D. Brennecke
Sachbearbeiterin
Bürgerbüro - Soziales, Senioren, Gesundheit
3. Etage, Zimmer 323
Tel.: 02307/965-275
Fax: 02307/69299
E-Mail: d.brennecke@bergkamen.de

Buchstaben M-Z

M. Liebmann
Sachbearbeiterin
Bürgerbüro - Soziales, Senioren, Gesundheit
3. Etage, Zimmer 323
Tel.: 02307/965-275
Fax: 02307/69299
E-Mail: m.liebmann@bergkamen.de

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