Meilenstein für die Wasserstadt Aden: Dammbalken am Adensee entfernt
26.11.2025 10:34 Uhr
Ein bedeutender Schritt für die Entwicklung der Wasserstadt Aden ist geschafft: Am gestrigen Dienstag wurden die Dammbalken am Verschlussbauwerk des neuen Adensees entfernt. Damit ist der See erstmals direkt mit dem Datteln-Hamm-Kanal verbunden.
Seit Juli 2023 führt die ARGE aus den Firmen Strabag und Stewering die umfangreichen Arbeiten zum Bau des Adensees sowie der begleitenden Gracht im Herzen der Wasserstadt Aden aus. Seit dem 10. November 2025 wird der See über eine Wasserentnahme aus dem Datteln-Hamm-Kanal befüllt. Bislang war der Kanal durch ein Verschlussbauwerk vom Adensee getrennt. Dieses Bauwerk ist Bestandteil der wasserrechtlichen Genehmigung und dient im Havariefall dazu, See und Kanal voneinander abriegeln zu können.
Nachdem der Adensee nun denselben Wasserstand wie der Kanal erreicht hatte, konnten die für den Verschluss notwendigen Dammbalken mittels Mobilkran aus dem Bauwerk entfernt werden. Dieser Schritt stellt die erstmalige, dauerhafte Verbindung zwischen beiden Gewässern her und bildet die Grundlage für den kommenden Wasserkreislauf zwischen der Wasserentnahme im Westen und der Seeeinfahrt im Osten.
Trotz der erfolgreichen Öffnung bleibt der Adensee vorerst Teil der aktiven Baustelle der Wasserstadt Aden. Das Befahren des Sees ist weiterhin untersagt. Voraussichtlich ab Frühjahr 2026 beginnt die Erschließung im Grundausbau. Der erste Bauabschnitt umfasst alle Flächen rund um den See und wird voraussichtlich 18 Monate Bauzeit in Anspruch nehmen.
Mit der Wasserstadt Aden entsteht in enger Zusammenarbeit der Stadt Bergkamen mit der RAG Montan Immobilien und unter Mitfinanzierung aus der Städtebauförderung ein modernes, energieeffizientes Wohn-, Misch- und Gewerbegebiet um den neuen schiffbaren Adensee.
