GSW treiben den kommunalen Klimaschutz voran

03.07.2023 08:32 Uhr

Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen wollen den Klimaschutz vor Ort aktiv mitgestalten und den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren. Dieses wichtige Ziel haben sie in ihrer Dekarbonisierungsstrategie zur lokalen Energiewende festgelegt. Die Strategie wurde in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) nach nachvollziehbaren Kriterien aufgestellt. Die GSW sind Mitglied sowohl bei der ASEW wie auch in der von dieser betreuten Stadtwerke-Initiative Klimaschutz.

Die Stadtwerke-Initiative Klimaschutz der ASEW unterstützt die Stadtwerke dabei, gemeinsam den Weg hin zu einer treibhausgasneutralen Wirtschaft zu beschreiten. Insbesondere soll die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Stadtwerken gestärkt werden, um generationengerechte Ziele vor Ort verwirklichen zu können und die regionale Wertschöpfung zu steigern. „Der wichtigste Schritt im kommunalen Klimaschutz beginnt mit einer Strategie und einem klaren Ziel“, sagt Goldy Raimann, Projektmanagerin Nachhaltigkeit bei der ASEW und Projektverantwortliche der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz. „Die Treibhausgasneutralität ist eine große Herausforderung. Dass die Stadtwerke sich dieser stellen, zeigt, dass hier Klimaschutz mehr als ein schönes Wort ist. Wir unterstützen die GSW auf diesem Weg natürlich weiterhin.“

Die Bundesregierung hat das Ziel gesetzt, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Das gelingt nur dann, wenn alle gesellschaftlichen Akteure aktiv mitarbeiten. Die GSW tun dies bereits seit mehreren Jahren. Diese Aktivitäten wurden jedoch jetzt neu gebündelt: Mit der Dekarbonisierungsstrategie zur lokalen Energiewende legen die GSW das Ziel und den genauen Weg dahin fest.

GSW spielen eine zentrale Rolle bei der Energiewende

„Die GSW spielen bei der Energiewende eine zentrale Rolle. Wir sind es, die den Klimaschutz aktiv in Kamen, Bönen und Bergkamen umsetzen können. Die aktuellen Rahmenbedingungen erhöhen den Druck, die traditionelle Daseinsvorsorge mit der Ausrichtung auf Klimaschutz zu vereinen. Die GSW und die kommunalen Eigentümer möchten in eine nachhaltig gestaltete Zukunft für die Bürgerinnen und Bürger in der Region investieren“, sagt GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl.

Der erste Grundstein auf dem Weg dahin ist nun gelegt worden: Das neu gebildete interdisziplinäre Klimateam hat mit der Treibhausgas-Bilanz 2019 einen Status quo der eigenen Treibhausgas-Emissionen erhoben. Von diesem ausgehend weist die Dekarbonisierungsstrategie den Weg zu stetig weniger Emissionen. Weitere Details zur Dekarbonisierungsstrategie der GSW finden sich auf der Internetseite www.gsw-kamen.de/klimaschutz

ASEW-Profil:

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist mit aktuell bundesweit mehr als 340 Mitgliedern das größte deutsche Stadtwerke-Netzwerk für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die ASEW wurde 1989 aus dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) heraus gegründet. Das Ziel: Eine rationelle, sparsame und umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung zu fördern. Die ASEW berät und unterstützt ihre Mitglieder in diesen Bereichen und entwickelt für sie innovative Produkte und Dienstleistungen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Das Portfolio der ASEW umfasst Produkte für Vertrieb und Kundenberatung, außerdem Seminare und Qualifizierungsangebote sowie eine Kunden- und Fördermittelberatung.

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