Bau der L821n erreicht nächsten Meilenstein

21.02.2024 13:23 Uhr

Die Brücke der Landesstraße 821n, auf der künftig der Verkehr über den Kuhbach fließen wird, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: In der vergangenen Woche hat ein 250 Tonnen schwerer Autokran die jeweils 25 Meter langen und einen Meter hohen Stahlträger auf die dafür zuvor errichtete Hilfskonstruktion zwischen den Brückenpfeilern gesetzt. Die Brücke ist nötig, weil der Kuhbach regelmäßig Hochwasser führt und deshalb keine Stützen direkt im Bachlauf errichtet werden konnten.

Im nächsten Schritt entstehen jetzt die Bewehrung und eine Schalung aus Holzbrettern, in die der flüssige Beton für die Fahrbahnplatte gegossen werden kann. Rund 600 Kubikmeter Beton – das entspricht in etwa dem Inhalt von fünf Gelenkbussen – werden dann an einem Tag von beiden Seiten des Kuhbachs gleichzeitig in die Schalung gegossen, um die Fahrbahnplatte herzustellen. Wenn der Beton ausgehärtet ist, können die Arbeiten fortgesetzt werden.

Viele einzelne Maßnahmen sind dann noch nötig, um die Brücke fertigzustellen: Von der Entwässerung über die Abdichtung bis hin zur Asphaltierung. Insgesamt knapp 100 Meter lang und sieben Meter hoch wird das Brückenbauwerk über den Kuhbach, das den nördlichen und den südlichen Teil der L821n verbinden wird. Ganz zum Schluss kommen Geländer, Beschilderung und Markierung. Die Arbeiten liegen gut im Zeitplan und Straßen.NRW plant, die L821n Ende 2024 für den Verkehr freizugeben.

Der nördliche Abschnitt der L821n wurde im Frühjahr 2023, der südliche Teil im Sommer 2020 fertiggestellt. Die neue Straße wird jeweils mit einem Kreisverkehr an die L654 (Lünener Straße) und die Erich-Ollenhauer-Straße angeschlossen. Sie soll die Ortsdurchfahrt Bergkamen-Weddinghofen entlasten und die damit verbundenen Beeinträchtigungen durch Lärm und Schadstoffausstoß verringern. Straßen.NRW investiert in den Bau der L821n in Bergkamen etwa 18,6 Millionen Euro aus Landesmitteln.

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