Gleichstellungsstelle

Aktuelles

Expertinnen servieren Arbeitsmarktchancen zum Frühstück

Zu Kaffee und Brötchen erwartet die Besucherinnen des Familientreffs am Mittwoch, 6. März, noch ein zusätzliches Bonbon: Martina Leyer von der Agentur für Arbeit in Hamm und Regina Kroll-Markowski vom Jobcenter nehmen ebenfalls im Frühstückscafé Platz und servieren den Müttern mögliche neue Chancen auf dem aktuellen Arbeitsmarkt. Initiiert hat diese besondere Begegnung zum Equal Pay Day das Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk.      

„Ob Ausbildung, Teilzeit oder Wiedereinstieg - Chancen, arbeiten zu gehen, bietet der aktuelle Markt gerade viele“, sagt Martina Leyer, Beauftragte für Chancengleichheit bei der Agentur für Arbeit Hamm und ebenfalls Mitglied des Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerkes. Im Frühstückscafé erfahren die Frauen unter anderem, wie sie nach Stellenangeboten suchen, welche Ausbildungsformen es gibt, welche Weiterbildungs- und Umschulungswege möglich sind und wie die Agentur für Arbeit sowie das Jobcenter den Neustart und Wiedereinstieg unterstützen können.

Der Equal Pay Day ist ein Aktionstag, der daran erinnert, dass weltweit Frauen weniger verdienen als Männer. Er markiert die statistische Lohnlücke in Höhe von aktuell 18 Prozent und steht symbolisch für den Tag, bis zu dem Frauen unbezahlt arbeiten, während Männer ab dem 1. Januar  2024 für ihre Arbeit entlohnt werden.

„Wir freuen uns, dass wir gerade zum Equal Pay Day im Familientreff in entspannter Atmosphäre ein so umfassendes Angebot machen können“, sagt Bergkamens Gleichstellungsbeauftragte und Netzwerksprecherin Martina Bierkämper. Sie wird gemeinsam mit Andrea Brinkmann als Multiplikatorin des Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerks zu diesem ganz besonderen Frühstück kommen.

Das Frühstückscafé im Familientreff ist am Mittwoch, 6. März, von 9 bis 12 Uhr geöffnet, die Teilnahme an Gesprächen und Beratung zu Chancen auf dem Arbeitsmarkt ist kostenlos. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Das Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk existiert seit 1998, bestehend aus Vertreterinnen von über 19 Beratungseinrichtungen, von der Agentur für Arbeit über die AWO und das Frauenforum bis hin zu Beratungseinrichtungen der Kommune selbst. Das Netzwerk bündelt und verstärkt die Aktivitäten für Mädchen und Frauen. Die einzelnen Mitglieder wirken als Multiplikatorinnen und sorgen für die Vertretung von Frauenbelangen in ihren Einrichtungen und durch gezielte Aktionen in der gesamten Stadt. Ansprechpartnerin ist die gewählte Sprecherin Andrea Brinkmann, Leiterin der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Kamen und Bergkamen, und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergkamen, Martina Bierkämper. Mehr unter: www.frauen-netz-bergkamen.de

Das Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk (hier ein Foto vom 25-jährigen Jubiläum) lädt zum Equal Pay Day für Mittwoch, 6. März, zu einem kostenlosen Beratungsangebot der Agentur für Arbeit in den Familientreff.

Allgemeines

Herzlich Willkommen im Gleichstellungsbüro!

"Mit unserer Arbeit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unserer Gesellschaft im sozialen, politischen und kulturellen Bereich. Das Ziel kann nur sein, den Aufbau einer «Kultur des Sozialen» mitzugestalten und mit unserer Arbeit dazu beizutragen, die Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für Frauen zu verbessern", sagt Martina Bierkämper, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergkamen. Denn noch heute, sei das Verhältnis zwischen Frau und Mann von Ungleichheit gezeichnet.

Im Erwerbsleben ...
  • stellen Frauen einen überdurchschnittlichen Teil der Arbeitslosen.
  • haben Mädchen und Frauen geringere Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Aufstiegschancen.
  • verdienen Frauen immer noch weniger als Männer.
  • sind Frauen in Funktionen und Ämtern des öffentlichen und politischen Lebens sowie in Entscheidungspositionen unterrepräsentiert.
In Ehe und Familie ...
  • sind Kinder und Frauen täglich Opfer von psychischer und physischer Gewalt.
  • tragen Frauen nach wie vor den überwiegenden Teil der Hausarbeit und Kindererziehung.
Im sozialen Umfeld ...
  • sind Frauen insbesondere als Alleinstehende, Alleinerziehende, Behinderte und Rentnerinnen in sozialer Not.

Aufgaben

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen engagiert sich seit 1989 auf Bergkamener Ebene für die tatsächliche Umsetzung der Gleichberechtigung. Im Auftrage des Rates der Stadt Bergkamen setzt sie sich innerhalb der Stadtverwaltung, aber auch im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergkamen, dafür ein, Gleichstellungsdefizite aufzuzeigen, deren Abbau zu beschleunigen und Strukturveränderungen zur Verbesserung der Situation von Frauen zu initiieren, zu fördern und weiter zu entwickeln.

Um diese Ziele zu erreichen, ist die Gleichstellungsstelle auf unterschiedlichen Ebenen aktiv.

Die Gleichstellungsstelle…

  • bietet Beratungsgespräche für Ratsuchende Bürgerinnen und Bürger sowie für die Beschäftigten der Stadtverwaltung.
  • gibt Hilfestellungen in enger Zusammenarbeit mit anderen Stellen und Beratungseinrichtungen.
  • bringt Interessen und Forderungen von Frauen in die Arbeit der Verwaltung ein.
  • betrachtet Rats- und Ausschussvorlagen unter gleichstellungsrelevanten Gesichtspunkten.
  • arbeitet mit bei der Fortschreibung des Frauenförderplans der Stadt Bergkamen.
  • betreibt Bewusstseinsbildung über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen über die Arbeit der Gleichstellungsstelle erhalten Sie hier:


Ansprechperson

Martina Bierkämper
Gleichstellungsbeauftragte
Gleichstellungsstelle
7. Etage, Zimmer 701
Tel.: 02307/965-339
Fax: 02307/69299
E-Mail: m.bierkaemper@bergkamen.de

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