Landschaftliche Besonderheiten und Bodendenkmale

Die Bergehalde "Großes Holz"

Bergehalde Großes Holz

Die Bergehalde in Bergkamen-Weddinghofen ist der größte Geländepunkt in der Stadt Bergkamen und ist ca. 148,5 Meter über N.N. hoch.

Nähere Informationen finden Sie hier.


Das Naturschutzgebiet "Beversee"

Beversee

Das 100 Hektar große NSG Beversee liegt im Stadtteil Rünthe in Nähe des Sportboothafens Marina-Rünthe. Mit seiner reichen Tier- und Pflanzenvielfalt ist das Beverseegebiet mehr als einen Besuch wert.


Das Naturschutzgebiet "Mühlenbruch"

Das Naturschutzgebiet „Mühlenbruch“ mit einer Größe von rd. 28 ha liegt im Stadtteil Weddinghofen zwischen der B 61 und der Seseke. Umgeben von Ackerbauflächen ist das Gebiet geprägt durch eine Kombination von offenen Wasserflächen, entstanden als Folge von Bergsenkungen, einem strukturreichen Wald und sumpfigen Übergangszonen zwischen Wasser- und Waldflächen. Dadurch bietet der „Mühlenbruch“ einen wichtigen Lebensraum unterschiedlichster heimischer Tier- und Pflanzengesellschaften. Gleichzeitig ist das Naturschutzgebiet durch Wanderwege gut erschlossen.


Das Naturschutzgebiet "Lippeaue"

Lippeaue

Die landschaftlich wertvollen Lippeniederungen im Stadtteil Heil mit der Ökologie- station des Kreises Unna auf dem früheren Hof Schulze Heil laden nicht nur zum Erholen ein, sondern bieten umweltinteressierten Zeitgenossen ein Fülle von Informationen.

Weitere Informationen über die Ökologiestation erhalten Sie unter:
http://www.uwz-westfalen.de.


Das Bodendenkmal "Römerlager Oberaden"

Römerlager Oberaden

Das Römerlager Oberaden - ein 54 Hektar großes römisches Zwei-Legionenlager - wurde sehr wahrscheinlich im Spätsommer 11 v.Chr. von den Römern errichtet und vermutlich 8 v.Chr. im Zuge strategischer Neuordnungen planmäßig wieder aufgegeben. Die archäologischen Ausgrabungen sind von internationaler wissenschaftlicher Bedeutung.


Das Bodendenkmal "Bumannsburg"

Mit der sogenannten “Bummannsburg” (benannt nach einem alten Bauernhof, der bis 1847 innerhalb der Wallanlage seinen Standort hatte) haben sich in Bergkamen - Rünthe bis heute die Überreste einer ca. 5 ha großen karolingisch-ottonischen Wallburganlage erhalten, die allem Anschein nach ihren Ursprung in den Sachsen - kriegen Karls des Großen von 772 bis 802 n. Chr. hat. Nach den Verhältnissen dieser Zeit sowie aufgrund ihrer Bauart und Lage unmittelbar nördlich des alten Lippe - Hellwegs besaß sie wohl insbesondere während des 9./10. Jahrhunderts eine zentrale Funktion für den Landesbau sowie die militärische und zivile Verwaltung des weiteren Umlandes. Auch später noch dürfte sie den Menschen aus der Umgebung Schutz gegen kriegerische Bedrohungen geboten haben, einzelne Bodenfunde aus dem inneren der Burganlage jedenfalls stammen noch aus dem 13. Jahrhundert.