Überdimensionaler Motorradhelm am Rathaus - Anfassen erlaubt !

28.08.2020 08:00 Uhr

+++ Aktueller Beitrag zur Kunst im öffentlichen Raum in Bergkamen! +++

https://www.kulturtussi.de/bergkamen-und-die-kunst-im-oeffentlichen-raum/


"Was geht? Kunst in Bewegung" ist der Titel des Stadtbesetzungsprojekts 2020, das die Stadt Bergkamen in Kooperation mit dem Kultursekretariat NRW Gütersloh und weiteren Mitgliedsstädten durchführt. Dabei steht 2020 die Mobilität im Vordergrund, die insbesondere für Städte und Gemeinden in ländlich geprägten Regionen eine besondere Rolle spielt.

Vom 24. Juli bis Ende September wird am Rathaus zwischen Ratstrakt und ZOB das Kunstwerk des Berliner Künstlers Achim Riethmann, ein überdimensionaler Motorradhelm MH06 ausgestellt. Weitere Helme im kleineren Format und Bilder von Achim Riethmann werden ab September in der Galerie sohle 1 zu sehen sein. Sie werden von dem Sammler Florian Peters-Messer Viersen ausgeliehen.

Trotz der Einschränkungen durch die Coronapandemie sollte ein spannendes temporäres Kunstwerk nach Bergkamen geholt werden. Der Motorradhelm MH06 von Achim Riethmann ist in seiner besonderen Gestaltung und Größe zuallererst ein ästhetisches Erlebnis. Die Lockerungen im Rahmen des Pandemieschutzes erlauben es dem Kulturreferat nun, ein Programm umzusetzen, das auf die vielen Assoziationsmöglichkeiten zum Thema Helm und Motorrad/Moped/Fahrrad, Mobilität überhaupt eingeht. Spaß, Freude, Schutz, Emanzipation, Verkehr, Rücksicht, Musik und viele Themen mehr können eine Rolle spielen. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

Übrigens setzen sich zahlreiche Kunstwerke in Bergkamen bereits in vielfältigen Formen mit dem Thema Kunst in Bewegung auseinander. So verbinden der unterirdische Flughafen „subport Bergkamen“ und die „Netzkarte“(beide Rochus Aust) am Nordberg auf virtuelle Weise die Stadt Bergkamen mit der ganzen Welt. Der „Impuls Bergkamen“ (Maik und Dirk Löbbert) auf der Bergehalde Großes Holz und das „PulsLicht Marina Rünthe“ (Mischa Kuball) senden Lichtsignale in die Region. Auf die Wasserleinwand am Rathaus (Birgit Hölmer) werden an Wochenenden Brunnen aus ganz Europa projiziert; sie sind mittlerweile beliebtes Selfiemotiv. Die „Landschaft im Fluss“ (Thomas Stricker) entstanden im Rahmen des Ruhrgebiet Kulturhaupstadt Europas Projekts 2010 ist wörtlich zu nehmen: Mit der von Menschenhand angelegten Insel im Flußbett überhöht der Künstler den Prozess der Neugestaltung einer Flusslandschaft. Er zeigt, dass auch die Renaturierung eine vom Menschen gemachte Natur ist und dass¬ die Grenzen zwischen künstlich und natürlich „fließend“ sind.

Das Begleitprogramm mit Führungen, einem Aufruf mit Verlosung und Musikprogramm sowie einem Gespräch mit dem Künstler Achim Riethmann und dem Sammler Florian Peters-Messer wird in der Tagespresse bekannt gegeben. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich mit Ideen und Vorschlägen in das Projekt einzubringen.

Das Projekt Stadtbesetzung wird gefördert vom: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen durch das Kultursekretariat NRW Gütersloh.

Informationen: Simone Schmidt-Apel, Tel. 02307/965-263

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