Figurenpark

  • Bergkamen-Mitte, Lessingstraße, Hallenbad
  • Bergkamen-Oberaden, Jahnstraße, Stadtmuseum
  • Bergkamen-Weddinghofen, Hauptfriedhof

Der aus ursprünglich 18 Figuren bestehende "Figurenpark" von Professor Lothar Kampmann am Hallenbad in Bergkamen-Mitte entstand im Jahre 1968. Die kubistischen Figuren wirken wie eine Collage aus geometrischen Formen. Sie haben glatte Oberflächen, sind aber teilweise mit Mosaiken und Flachreliefs sowie Ornamenten verziert. Die Gliedmaßen sind spitz zulaufend und außer den ovalen Köpfen gibt es keine Rundungen.

An ihrem ursprünglichen Standort stehen noch acht Figuren, sechs sind heute am Stadtmuseum Bergkamen und eine am Hauptfriedhof platziert.

Hallenbad

Die "Beton-Plastiken“ stellen drei verschiedene Motive dar: Ein Lesender, der sich auf seine Unterarme aufgestützt hat, eine Liegende, die den Anschein macht, dass sie über den Erdboden schwebt, das kleine Kind, das auf dem Boden an einem Tisch sitzt und von einem seiner Geschwister beaufsichtigt wird. Eine Katze hat sich zu den beiden Kindern gesetzt.

Lothar Kampmann interessierte sich immer für die Menschen, ihr  Verhältnis zueinander und vor allem ihre Kommunikation. Auch wenn man es nicht direkt sehen kann, ist es wahrscheinlich, dass das größere Kind mit dem kleineren Kind spricht, vielleicht sogar mit der stillsitzenden Katze.

Darüber hinaus sieht der Betrachter stelenartige Plastiken aus verschiedenen geometrischen Formen zusammengesetzt mit kleinen Reliefs sowie einen Torbogen mit Mosaikverzierung. Die Stelen verdeutlichen den Parkcharakter. Eine weitere Plastik stellt drei verschiedene Formen von Pflanzenblättern und eine Blüte dar, wobei das Blüteninnere mit farbigem Mosaik betont ist.

Am Museumsplatz in Bergkamen-Oberaden

steht, neben Menschenfiguren und Stelen, ein größerer stolzer Hahn, dessen Kamm und Augen mit Mosaiksteinen deutlich betont sind. Die Federn von Flügel und Schwanz sind im Flachrelief gestaltet Tiere waren für Kampmann von großem Interesse, in seinem Werk stellte er immer wieder Tiere dar, die miteinander oder mit dem Menschen kommunizieren. Darüber hinaus sind zu sehen: eine Mutter, die zu ihrem Kind auf dem Schoß spricht und eine sitzende Figur mit zum Gruß erhobenen Arm. Neben einer mit Ornamenten und Mosaiksteinen verzierten Stele ist ein Quader mit Mosaikmuster zu finden. Interessant ist eine 2,45 Meter hohe Stele mit Büste und einem Namensschild darunter, auf dem aber kein Name eingraviert ist.

Am Hauptfriedhof in Weddinghofen

steht am Steinmetzbetrieb Kerak, der die Patenschaft für das Kunstwerk übernommen hat, die Beton-Plastik eines Pferdes von Lothar Kampmann. Pferde gehören zu den ältesten Motiven der Kunst- und Kulturgeschichte, sie symbolisieren Freiheit, Schönheit, Eleganz und Kraft und erheben den Menschen über die Natur. Kampmanns Pferd ist 2,85 Meter lang und 2,12 Meter hoch und somit die größte Plastik. Das Pferd ist dreiteilig gestaltet, dabei haben die einzelnen Teile keine direkte Verbindung miteinander.  Mähne und Schweifhaare sind angedeutet. Auf der Brust befinden sich Ornamente. Das Pferd schaut wachsam und neugierig in die Umgebung, es hat die Ohren nach vorne gestreckt und fühlt sich ganz sicher.

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