Bisherige Schritte: Was ist passiert?

Juli 2019

Online-Beteiligung

Von April bis Juni 2019 bestand die Möglichkeit sich bequem von unterwegs oder zu Hause aus am Aufstellungsprozess des „Integrierten Handlungskonzeptes Bergkamen mittendrin“ zu beteiligen. Der digitale Stadtplan auf der städtischen Homepage wurde gut genutzt: Die Website wurde von 574 verschiedenen Besuchern aufgerufen. Insgesamt wurden 41 Einschätzungen zur aktuellen Situation der Stadtmitte oder mögliche Perspektiven und Entwicklungsideen eingetragen und 439 Idee-Likes für bereits eingetragene Anmerkungen vergeben. Im gleichen Zuge endet auch die Beteiligung durch die Postkarten als analoge Alternative, welche in der Stadtmitte auslagen und verteilt wurden. Insgesamt wurden 29 Postkarten an die Stadt geschickt oder direkt vor Ort abgegeben.
Das Spektrum der Anmerkungen und Ideen ist sehr umfangreich und deckt alle acht vorgegebenen Themenfelder ab. Im Einzelnen sind dies „Einkaufen und Dienstleistungen“, „Wohnen“, „Aufenthalt“, „Mobilität“, „Miteinander und Soziales“, „Kultur, Freizeit und Sport“, „Klima und Ökologie“ sowie „Anderes“, wenn die eigene Idee nicht in die Vorgaben passt. So wurde z.B. öfters angeregt, dass eine nachhaltige Mobilität (Elektroautos, Car-Sharing, E-Bikes etc.) durch eine Bereitstellung geeigneter Infrastrukturen wie Ladesäulen in der Stadtmitte gefördert werden soll. Auch die Fußgängerzone soll durch einen attraktiveren Ladenbesatz aufgewertet werden sowie durch eine neue Gestaltung des öffentlichen Raumes (z.B. Spielangebote für Kinder) an Qualität gewinnen.
Des Weiteren wurde bemängelt, dass es an Treffpunkten fehlt. Gastronomie, Cafés o.ä. wurden an verschiedenen Stellen vorgeschlagen. Insbesondere aber für Jugendlichen fehlt es konkret an einer Diskothek. Auch Anregungen bzgl. der Historie Bergkamens wurden eingetragen. Die Bergbaugeschichte sollte nicht vernachlässigt werden. Für die Brachfläche Grimberg 1/2 wurden unterschiedlichste Ideen – von Museen, einem Start-up Campus über Eventlocations bis hin zu einem Kultur- und Landschaftszentrum – als Zukunftsperspektive geäußert. Auch für den Bereich rund um das Hallenbad gibt es verschiedene Ideen. Diese reichen von einem Familiensportzentrum bis hin zu innovativen Wohnformen wie Mehrgenerationswohnen oder Haus-/Baugemeinschaften. Auch Kritik um Hinblick auf die Sauberkeit sowie Sicherheit in der Stadtmitte wurde geäußert.

Grundsätzlich geht keine der genannten Anmerkungen und Ideen verloren. So werden Hinweise, die nicht im Rahmen der Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes behoben werden, an die zuständigen Stellen direkt weiter geleitet. Naturgemäß können nicht alle genannten Dinge umgehend verändert werden. Insofern bittet die Stadtverwaltung die Bürger hier um ein wenig Geduld. Sichergestellt ist aber, dass die Hinweise nicht in Vergessenheit geraten.

Während des Erarbeitungsprozesses besteht weiterhin die Möglichkeit Ideen, Kritik und Hinweise zu äußern. Dazu können Sie sich gerne per Post, E-Mail, telefonisch oder auch persönlich an Frau Thoms, die verantwortliche Mitarbeiterin im Rathaus oder an die Planungsgruppe Stadtbüro aus Dortmund wenden.


Juni 2019

Beteiligung von Oberstufenschülern des Städtischen Gymnasiums

Am 25.06.2019 wurden in der Zeit von 12:00 bis 13:30 Uhr Schüler der Q 1 im Rahmen ihres Erdkunde-Kurses in die Erarbeitung des Integrierten Handlungskonzeptes Bergkamen mittendrin aktiv eingebunden. Trotz hohen Temperaturen und nach dem offiziellen Schulschluss beteiligten sich die Oberstufenschüler konstruktiv mit dem Thema Stadtentwicklung in ihrer Stadt. Der Termin wurde auch genutzt, um Stadtplanung als mögliches Berufsbild für die angehenden Abiturienten zu erläutern.

Im Anschluss hatten die Schüler zwei verschiedene Möglichkeiten, um sich zu beteiligen und Ihre persönlichen Meinungen zu äußern. Zum einen konnten Anregungen auf vorbereiteten „Themen-Pins“ geschrieben werden. Diese waren mit den Kategorien „Einkaufen und Dienstleistungen“, „Wohnen“, „Aufenthalt“, „Mobilität“, „Miteinander und Soziales“, „Kultur, Freizeit und Sport“ sowie „Klima und Ökologie“ thematisch strukturiert. Die Schüler hatten großen Spaß daran, mit den Pins ihre Ideen auf dem Luftbild ihrer Stadt zu verorten. Dabei kamen durchaus interessante Aspekte zu Tage, denn die Schüler wohnen alle in Bergkamen und kennen sich daher in ihrer Stadt gut aus. Auch die Möglichkeit der online- Beteiligung kam gut an; Frau Ganster und Herr Moldenhauer als begleitende Lehrer werden für dieses Format noch weiter werben, da diese Möglichkeit der Beteiligung noch bis Ende Juli gegeben ist (interaktive Karte auf der städtischen Homepage - www.bergkamen.de/mittendrin).

Die Nennungen umfassen unterschiedliche Aspekte: So bewerten die Schüler die Situation in den beiden Einzelhandelslagen als verbesserungsfähig. Der Leerstand der Turmarkaden sowie auch der Zustand und der Ladenbesatz in der Fußgängerzone sind für sie ein Dorn im Auge. Zur Verbesserung der Situation wird vorgeschlagen, Bekleidungsgeschäfte mit Angeboten für Jugendliche sowie ein Café am Marktplatz anzusiedeln. Die vielen Wettbüros hingegen stören auch die Jugendlichen.

Eine bessere ÖPNV-Anbindung sowie Möglichkeiten der Abendunterhaltung stehen auf der Wunschliste der Primaner ganz oben. Auch ökologische Themen wurden angesprochen, so sollen mehr Grün- und Wasserflächen entstehen und natürliche Lebensräume erhalten bleiben. Ein konkreter Vorschlag ist z.B. eine Wildblumenwiese im Stadtpark anzulegen, um Lebensraum für Bienen zu schaffen. Darüber hinaus sehen die beteiligten Schüler die Brachfläche Grimberg 1/2 / Monopol als ein mögliches Potenzial z. B. für eine touristische Nutzung. Dabei wurde ganz konkret ein Bergbaumuseum vorgeschlagen.


Mai 2019

Infostand auf der Bergkamener Blumenbörse

Am Sonntag, den 05. Mai 2019, wurde im Rahmen der 13. Bergkamener Blumenbörse in der Fußgängerzone am Nordberg (Präsidentenstraße) in der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr mit ca. 250 zufällig vorbei kommenden Personen an einem Infostand über die Situation in der Stadtmitte von Bergkamen sowie die möglichen Perspektiven für die Stadtmitte gesprochen.
Zum einen konnten Interessierte eine standardisierte Bewertung der Themenfelder „Wohnen“, „Einkaufen“, „Sich Aufhalten“, „Mobil sein“, „Miteinander/ Soziales“, „Kultur/ Veranstaltungen“ und „Klima/ Luftqualität“ in einer fünf-stufigen Skala von „sehr gut“ bis „sehr schlecht“ vornehmen. Zum anderen bestand die Möglichkeit in einer Karte Orte in der Stadtmitte zu markieren, wo es den Passanten entweder besonders gut gefällt oder wo sie etwas verändern würden. Die jeweils geäußerten Hinweise und Kommentare wurden auf Moderationskarten notiert und somit als zusätzliches Ergebnis festgehalten. Begleitet wurde diese Beteiligungsmöglichkeit durch eine Pflanzaktion für Kinder. Insgesamt 150 Pflanzensetzlinge wurden durch Kinder im Sinne des Recyclinggedankens in Tetrapaks eingepflanzt und konnten dann, z. B. als Geschenk für den nahenden Muttertag, mit nach Hause genommen werden. Die Moderationskarten werden zur Zeit ausgewertet.

Infostand auf dem Wochenmarkt

Am Donnerstag, den 16. Mai 2019, wurde im Rahmen des Wochenmarktes auf dem Markplatz in Bergkamen Mitte in der Zeit von 09.30 bis 12.00 Uhr mit ca. 30 zufällig vorbeikommenden Personen an einem Infostand über die Situation in der Stadtmitte von Bergkamen sowie die möglichen Perspektiven für die Stadtmitte gesprochen. Die Abfrage des Meinungsbildes wurde mit der gleichen Methodik durchgeführt wie während der 13. Bergkamener Blumenbörse etwa eineinhalb Wochen vorher. Die Ergebnisse der quantitativen Befragung sind in Abhängigkeit der verschiedenen Themenfelder sehr unterschiedlich ausgefallen. Die befragten Passanten sind mit dem Klima, der Veranstaltungskultur, der Mobilität in der Innenstadt sowie den vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten grundsätzlich zufrieden. Beim Miteinander und Zusammenleben in der Stadtmitte spalten sich dagegen die Meinungen. Deutlich negativer fallen die Bewertungen zu den Themen „Wohnen“ und „Sich Aufhalten“ aus, da es in der Stadtmitte derzeit an Aufenthaltsqualität mangelt.


April 2019

Auftaktveranstaltung

Zum Start des Erarbeitungsprozesses des Integrierten Handlungskonzeptes „Bergkamen mittendrin“ fand am 03.04.2019 von 18:00 bis 20:00 Uhr die öffentliche Auftaktveranstaltung für alle interessierten Bürger und Akteure im „Treffpunkt“ der Volkshochschule statt.
Gut 50 Personen – darunter Anwohner, Vertreter der Stadt und Politik, Gewerbetreibende, Vertreter sozialer Träger etc. – haben die Veranstaltung genutzt, um sich über den anstehenden Prozess informieren zu lassen. Außerdem gab es die Möglichkeit, sich aktiv in die Erarbeitung des Integrierten Handlungskonzeptes einzubringen.
Nach der Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Roland Schäfer führte der Erste Beigeordneten Herr Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters thematisch ein. Die mit der Erstellung des Integrierten Handlungskonzeptes beauftragte PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO erläutert die Hintergründe und den geplanten zeitlichen Ablauf der Erarbeitung. An drei Stationen bestand die Möglichkeit, die persönliche Einschätzung zu Bergkamen Mitte zu dokumentieren. Es konnten auch eigene Ideen für die Zukunft der Bergkamener Mitte geäußert werden. Auf vorbereitete Pins konnten die Anregungen geschrieben werden. Diese waren mit den Kategorien „Einkaufen und Dienstleistungen“, „Wohnen“, „Aufenthalt“,„Mobilität“, „Miteinander und Soziales“, „Kultur, Freizeit und Sport“ sowie „Klima und Ökologie“ thematisch strukturiert. Die Hinweise konnten dann mittels der Pins direkt an der betreffenden Stelle auf der vorbereiteten Karte des Untersuchungsgebiets eingesteckt werden.
Zeitgleich mit der öffentlichen Auftaktveranstaltung wurde auch eine Internetseite zur digitalen Beteiligung freigeschaltet. Analog zur Beteiligung im Rahmen der Auftaktveranstaltung können so weitere Ideen bequem von unterwegs oder zu Hause in den digitalen Stadtplan eingetragen werden. Die Website ist unter www.bergkamen.de/mittendrin erreichbar und bis 31.07.2019 aktiviert.


März und April 2019

Akteursgespräche

Im Rahmen des Beteiligungsprozesses zur Aufstellung des Integrierten Handlungskonzeptes „Bergkamen mittendrin“ wurden im März und April 2019 insgesamt 12 Einzel- und Gruppengespräche mit 32 stadtteilrelevanten Akteuren vor Ort geführt. Dazu zählen beispielsweise im Stadtteil agierende Immobilieneigentümer und -unternehmen, Gewerbetreibende, Jugendeinrichtungen, Schulen, Sportvereine, Kirchengemeinden, Senioreneinrichtungen sowie verschiedene städtische Fachbereiche (Stadtplanung, Stadtmarketing, Tourismus, Wirtschaftsförderung, Kultur). Ziel der Akteursgespräche war es, die bisherige Entwicklung der Bergkamener Stadtmitte zu reflektieren, die aktuelle Situation aus deren Expertensicht zu erfassen sowie Entwicklungspotentiale zu ermitteln.


Dezember 2018

Beauftragung der Planungsgruppe Stadtbüro mit der Erstellung des Integrierten Handlungskonzeptes Bergkamen Mitte


Oktober 2018

Politischer Auftrag zur Erstellung eines Integrierten Handlungskonzeptes Bergkamen Mitte

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