Über viele Jahrzehnte hat der Bergbau die Stadt Bergkamen geprägt. Diesem Teil der Stadtgeschichte mit all seinen Facetten widmet sich eine neue App, die das Bergkamener Stadtmuseum derzeit entwickelt. In diesen Prozess möchte es die Bergkamener Stadtgesellschaft – Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen – einbinden und hofft dabei auf rege Beteiligung. „Gemeinsam die Kultur in unserer Stadt zu gestalten, bereitet viel Freude. Alle sind daher eingeladen, sich einzubringen“, so Museumsleiter Mark Schrader. Als nächste Schritte sind zwei Workshops im Stadtmuseum geplant: am Dienstag, 8. Oktober, für Schülerinnen und Schüler sowie am Donnerstag, 10. Oktober, für Vereine, Geschichtskreise, Knappenvereine und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Beginn ist jeweils um 9:00 Uhr statt.
Die Halde "Großes Holz" ist unbestritten eine der bekanntesten Bergkamener Attraktionen - und für manche Menschen leider (fast) unerreichbar. Denn wer vorübergehend oder dauerhaft in der Mobilität eingeschränkt ist, hat große Schwierigkeiten, die Spitze der mehr als 145 m hohen Landmarke zu erreichen. Um auch diesen Menschen die fantastische Aussicht in weite Teile des Ruhrgebiets und des Münsterlands zu ermöglichen, bietet das Stadtmarketing zusammen mit dem Bergkamener Gästeführerring am Sonntag, 8. September, barrierefreie Haldenfahrten an.
Am Samstag, 7. September, startet an der Musikakademie ein zweiteiliger Workshop zu einem Thema, das alle Instrumentalisten gleichermaßen betrifft: das Üben. „Wir haben alle wenig Zeit. Aber wer musiziert, muss üben. Dieser Kurs vermittelt wertvolle Methoden, mit denen Musik deutlich schneller erarbeitet werden kann“, verspricht Kursleiter Felix Bous.
Neben bewährten Kursen beginnen in der Jugendkunstschule nach den Sommerferien zahlreiche Wochenendworkshops und Projekte, die Raum für unterschiedlichste Ausdruckformen bieten. Die Angebote nicht nur Kinder und Jugendliche an: Im Rahmen der Erwachsenenbildung sind auch ältere Personen eingeladen, ihr kreatives Potential zu entwickeln. Ausführliche Informationen über die einzelnen Veranstaltungen gibt es auf der Webseite der Stadt Bergkamen und bei der Jugendkunstschule unter 02307/ 288 848 und 02307/965 462 sowie per E-Mail an jugendkunstschule@bergkamen.de
Die mit insgesamt rund 500.000 Euro veranschlagten Arbeiten rund um den Sportplatz "Häupenweg" in Weddinghofen gehen zügig voran. Der alte Kunstrasen wurde bereits entfernt und fachgerecht entsorgt. Aktuell entstehen hinter beiden Toren neue Ballfangzäune. Sofern das trockene Wetter anhält, wird sich das Aussehen der Anlage in den nächsten 14 Tagen deutlich verändern, denn dann stehen mit der Beschichtung der rund um das Spielfeld verlaufenden Tartanbahn und der Verlegung des neuen Kunstrasens zwei wichtige Baumaßnahmen an.
Der Nationalsozialismus hat Bergkamen nicht nur viele Bomben beschert, deren Krater teilweise noch heute gut zu erkennen sind. Neben Tod und Zerstörung hat es in dieser Zeit auch bewegende Schicksale einzelner Familien und Personen gegeben - beispielsweise von Zwangsarbeitern, Soldaten, politisch Verfolgten und Andersdenkenden. Gästeführer Udo Nüsken blickt fachkundig in dieses düstere Kapitel lokaler Geschichte und bewegt sich dabei auf den Spuren von Sturmabteilung (SA) und Schutzstaffel (SS), die damals auch in Bergkamen präsent waren.
Spanisches Flair lässt die Herzen der Krimifans am 22. September höherschlagen. Mord am Hellweg, das internationale Krimifestival, ist dann mit der langen spanischen Nacht zu Gast im Thorheim. Ab 19:00 Uhr stellen die beiden hochkarätigen Autoren José Luis Correa und Berna González Harbour ihre Werke vor und beweisen, dass Madrid und die Kanaren nicht nur als beliebte Urlaubsziele bekannt sind, sondern auch mörderische Seiten haben.
"Ohne Kenntnis der Geschichte kann man Gesellschaft und Politik heute nicht verstehen." Diese Erkenntnis treibt den ehemaligen Ratsherrn Peter Schäfer immer wieder an, sich intensiv mit der Bergkamener Historie zu befassen und sogar Bücher darüber zu veröffentlichen. Davon profitiert jetzt auch die Stadt Bergkamen. So erhielt Bürgermeister Bernd Schäfer aus den Händen des Autors dessen jüngstes Werk "Protest und Widerstand gegen die Demontage der Chemischen Werke Bergkamen 1946 -1949" als Spende für das Stadtarchiv.
Was passiert in einem Museum, wenn es geschlossen hat? Wird dann gearbeitet? Die Antwort ist eindeutig: ja! Mit der neuen Sonderausstellung „Mysterium Museum“, die vom 22. August bis zum 29. September 2024 zu besichtigen ist, gibt das Stadtmuseum in Kooperation mit dem Stadtarchiv Einblick in die fünf großen Aufgabenbereiche der Museumsarbeit – das Sammeln, Bewahren, Forschen, Vermitteln und Ausstellen. Außerdem ist ein kleiner Querschnitt des Römerlagers Oberaden und der Geschichte der Stadt Bergkamen im 20. Jahrhundert zu sehen, da die Dauerausstellung noch nicht geöffnet werden kann.
„Jetzt wird‘s bunt“ – unter diesem Motto haben die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen im vergangenen September ihre Mal-Aktion zur Verschönerung der Stromkästen im Versorgungsgebiet ins Leben gerufen. Unzählige Malvorlagen sind seitdem bei dem Energieversorger eingegangen. Nun sind die ersten Stromkästen mit Hilfe von überwiegend kleinen Künstlerinnen und Künstlern gestaltet worden. Aus den grauen, manchmal auch stark verschmutzten oder besprühten Stromkästen, wurden dadurch echt.
Ein filmischer Überblick über die Stadt Bergkamen - anschauen lohnt sich!
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